@Forumteilnehmer
Kommen Sie mal nach Berlin, bleiben ein einige Tage und denken sich das, was Sie hier vorfinden und erleben werden, 10 Jahre weiter. Ein paar weitere freigegebene Busspuren hier, ein paar weitere Radstreifen dort sowie ein noch weitergehender Wegfall der RWBPen.
Mischverkehr ist hier häufig schon Normalität. Und der funktioniert weitgehend. Und auch der Radverkehrsanteil ist im innerdeutschen Vergleich ordentlich. Er steigt auch weiterhin. Das geht auch gar nicht anders, eine Blechkiste für jeden wird absehbar zu teuer, zu ressourcen-(Rohstoffe, Platz) und energieintensiv. Und das gilt für andere deutsche Städte gleichermaßen. Eine Kommune kann das mit ein paar Pinselstrichen erheblich begünstigen oder der Dinge harren, die zwangsläufig kommen werden, dann wird der Wandel für die jeweilige Gemeinde eruptiver und unschöner. Aber er kommt, das geht gar nicht anders. Eigene Radspuren mit eigenem Bordstein, zum Teil auf Kosten der Fußgänger, braucht es da nicht. Haben Sie sich mal die Fußwege auf Ihren verlinkten Kopenhagener Beispielen angeschaut? Straßen sollten nicht nur Verkehrs-, sondern auch Lebensräume sein. Man muß dem Auto städtischen Platz nehmen, damit in einer Straße mehr als Verkehr stattfindet. Also ganz überwiegend Mischverkehr realisieren.
Ja, ich wiederhole mich, hier und da sollte nochmal der Pinsel geschwungen werden. Aber viel nötig ist nicht. Jedenfalls im Vergleich dazu, was zur Erreichung Kopenhagener Verhältnisse erforderlich wäre.
Wie wäre es damit, das "Radverkehrsforum" in "Fahrbahnradlerforum" umzubenennen?
Quark, sorry. Meine Postion ist eine Minderheitenpostion, das weiß ich wohl. Aber einige hier haben die halt.