Leezerize: Neuer Verein: Jetzt mal Butter bei die Fische…
Ich denke, es ist an der Zeit, meine eigene Unzufriedenheit mit dem ADFC, aber auch mit der katastrophalen, lebensgefährlichen Verkehrsmittelapartheid in der Stadt Münster konstruktiv zu kanalisieren. Ich glaube, dass in Deutschland eine Radverkehrsgruppierung fehlt, die sich nicht in erster Linie als Freizeitveranstaltung, denn als Bürgerrechtsvereinigung versteht. Also nichts für den Sport oder für geführte Radtouren, sondern etwas, was in aller erster Linie Verkehrssicherheit und Gleichberechtigung von Alltagsradfahrern im Sinn hat.
Grundsätzlich hat er recht, denke ich. Vielleicht sollte man den Herrn hierher einladen. Ein Forum scheint mir ein geeigneterer Ort als ein Blog für eine solche Debatte und eventuell nachfolgende Satzungsausarbeitungen zu sein. Des weiteren denke ich mir: Hier ist genau der "richtige Haufen" beieinander - nämlich ausreichend divergent und damit einigermaßen repräsentativ für verkehrspolitisch aufmerksame Alltagsradler, angefangen bei @Forumteilnehmer (Radinfrastruktur bevorzugend, aber ihre deutliche Verbesserung fordernd, Fahrbahnradelei nicht prinzipiell ablehnend, RWBP nur ausnahmsweise, eher gemütlich unterwegs), über mich (Radinfrastruktur prinzipiell eher kritisch betrachtend und nur ausnahmsweise freiwillig nutzend, RWBP ebenfalls ablehnend, aber eben auch ein gemütlicher Holland- jedoch Fahrbahnradler) bis @Hane, @Fahrbahnradler oder @DMHH (als "härteste" Fahrbahnradler-Fraktion).
Die Zuschreibungen sind etwas pauschal - ich bitte um Nachsicht. Sie dienen mir lediglich als verdeutlichende Veranschaulichungen.
Meinungen?
Eventuell als neues Thema verschieben?