Beiträge von Peter Viehrig

    Zum "Raser-Urteil" des BGH erklärt Ulf Buermeyer, selbst Richter am Landgericht Berlin, im LdN-Podcast Folge 89 die vom BGH aufgezeigten Mängel des Urteils vom Landgericht, soweit plausibel. Eine Verurteilung wegen Mordes ist weiterhin möglich, der BGH hat den Weg gewiesen, was hierbei zu beachten ist. Das LG Berlin muß ihn noch beschreiten, was es hoffentlich auch macht.

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Nach dem bisherigen Verlauf würde auch ich nicht das zweitkleinste Kaliber (das kleinste wäre SPD-like eine weitere Bitte um ein Gespräch) auspacken, sondern das größtmögliche. Etwaig daraufhin folgende weitere Gesprächsangebote würden ebenso von mir geblockt werden. Die Gelegenheit war da, sie wurde nicht genutzt.

    Irgendwann will man ja auch mal durch sein mit dem Thema, das wird nämlich lange genug dauern und einiges an Reserven kosten.

    Grandiose Nebelkerze oder gar übles Machwerk? So oder so, die entscheidende Stellen kommen hier:

    Entscheidender sei die Beschaffenheit von Kreuzungen. Das gilt insbesondere für die in Berlin häufigste und folgenschwerste Unfallart, nämlich Zusammenstöße zwischen Abbiegern und geradeausfahrenden Radlern, die in dieser Studie nicht extra betrachtet wurde.

    (...)

    Welche Rolle die in Berlin allgegenwärtigen Falschparker auf den Radstreifen spielen, die Radfahrer zu gefährlichem Slalom zwingen, wurde allerdings nicht untersucht.

    Wie schreibt fefe immer so schön?

    Zitat

    Keine weiteren Fragen, Euer Ehren.

    Küchenpsychologie:

    Auch ich verstehe das. Mein Vorschlag ist, es einfach eine Woche mit einem Auto auszuprobieren und dabei sich selbst, insbesondere den eigenen Wohlfühlfaktor (bzw. wohl eher den eigenen Frustlevel) und das eigene Gewissen, das sich ganz gewiß ebenfalls melden wird, zu beobachten.

    Des weiteren bin ich geneigt, für danach mal wieder mein Allheilmittel zu empfehlen: Gang runterschalten und dies durch die Wahl des Fahrrades, der Kleidung sowie der Haltung dem Körper und seiner Motorik auch beizubiegen, nämlich Hollandrad, Herrenkurzmantel, Bürohose, Mütze (kein Helm!), lederne Hand- und Halbschuhe, das alles bei aufrechter Fahrweise mit mehr Zeit pro Strecke. Wer im Winter auf seinen Alltagswegen schwitzt, ist zu schnell.

    Die Wirkung ist meiner Erfahrung nach erstaunlich. Es gibt hier deswegen so wenige "Erlebnisberichte" von mir, weil meine Frusterlebnisse auf dem Fahrrad so selten stattfinden.

    Natürlich habe auch ich meine Begegnungen mit den ganz hartnäckigen "Volkserziehern", denen ihr Hitler- bzw. Stalinismus aus jeder Pore und Falte ihrer Fratze trieft, gerade vorgestern den ersten Scheibenwaschanlagenspritzer meines Lebens und im letzten Oktober auch einen erzieherischen Engüberholer. Aber wie man an dieser kleinen Aufzählung schon sieht, in Abständen, in denen ich das verarbeiten und damit umgehen kann.

    Das natürlich richtige Argument der sozialen Last wäre relativ einfach mit eine Regelung zu einem Mindesteinkommen, ab dem die Abgabe erst anfällt, zu entschärfen.

    Im Grunde ist das der wiederaufgewärmte alte Vorschlag der Piraten zum fahrscheinlosen ÖPNV. Finanzierbar ist das, sobald man jene heranzieht, die massenhaft und allüberall den öffentlichen Raum mit ihrem Privatblech verschandeln.

    Sehe ich genauso. Genau deswegen brauchen wir ja eine bessere Infrastruktur für Radfahrende.

    Sorry, aber nein. Wir brauchen nicht bessere, sondern weniger Infrastruktur für Radfahrende, jedenfalls innerorts. Infrastruktur für Fahrzeuge ist mehr als ausreichend vorhanden, da gehören auch Radler hin.

    Daß es Einzelfälle geben kann, wo es sinnvoll ist, von diesem Grundsatz abzuweichen, bestreite ich nicht. Die sind aber genau das: Einzelfälle. Also sehr selten.

    Dabei haben alle Fraktionen vorher versprochen, die AfD argumentativ zu entzaubern. Das kann ich bisher nicht erkennen. Sichtbar ist nur Kindergarten.

    Ich glaube nicht, daß man die sogenannte AfD überhaupt argumentativ entzaubern kann. Schön beschrieben hat das meiner Meinung nach Holger Klein in einem Interview auf dem 34C3 für Jung & Naiv:

    Ab etwa Minute 15:25

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Ich könnte mir noch die Konstellation aus den Haaren herbeiphantasieren, daß die entsprechende Beschilderung gerade eben nicht mehr auf dem Photo zu erkennen und zugleich die Fahrbahnmarkierung etwas "verrutscht" ist... 8)

    Was Verschleiß angeht. Im regenreichen Jahr 2017 dürfte ich so 7500km auf der blauen Sau, meinem Alltagsrad, gesessen haben.
    Gebraucht habe ich: 5 Ketten, Marke Shimano billig. 1,5 Zahnkränze. 1 Kettenblatt. 60 ml Dynamic Kettenöl. Einmal Schaltzughülle.
    In Geld ausgedrückt sind das so um die 130,- Euro.

    Bei durchaus vergleichbarer Fahrleistung, nämlich ca. 6300km auf dem Alltagsrad mit Nabenschaltung und Kettenkasten: Einmal Kette etwas nachspannen, zweimal nachölen, Stahlritzel und Stahlkettenblatt sind ohne sichtbare Verschleißspuren. Wenn ich alles einschließlich der Nabenschaltung anteilig auf die Jahre umzulegen versuche, sind das ca. 20 Euro p.a.