Beiträge von Autogenix

    Ich hab die Präsentation ja auch nur durch "Zufall", die Öffentlichkeit weiß davon vermutlich nichts. Nach Barcelona Superblock oder irgendwas "modernem" siehts jedoch gar nicht aus. Eher so nach Vor-Fahrradnovellen-Planung. Und was mir stinkt ist, dass die selbsternannten Verkehrswende-Befürworter noch nicht mal mit der Wimper zucken.

    Deswegen ist es ja vielleicht nicht ganz falsch, mit Yeti als Vorbild, die Verwaltung mal drauf zu stoßen, nicht alles, was die wollen, ist ok.

    Das ist übrigens das Ergebnis, der Mobilitäts-Workshop, das als Radkonzept gestartet ist, ab Seite 8 zum Fliegerhorst. Natürlich BlaBla, aber von [Zeichen 240]

    ist da nicht die Rede:

    F1: Durchführung eines städtebaulichen Wettbewerbs zur Bebauung des

    Fliegerhorst-Areals

     F2: Realisierung eines gemischt genutzten Quartiers der kurzen Wege im Fliegerhorst

     F3: Anwendung von innovativen Ansätzen im Bereich des ruhenden Kfz-Verkehrs

     F4: Erschließung des Fliegerhorsts über hochwertige Express-/Buslinien möglichst

    auf eigener Trasse

     F5: Realisierung von ÖPNV-Knotenpunkten und Mobilitätsstationen im Fliegerhorst

     F6: Leistungsfähige Anbindung des Fliegerhorst-Areals an das Hauptverkehrsstraßennetz

     F7: Realisierung von hochwertiger Fuß- & Radverkehrsinfrastruktur im Fliegerhorst-Areal

     F8: Ertüchtigung der Radverkehrsinfrastruktur im Straßen- und Wegenetz rund um

    den Fliegerhorst

    Allerdings ist da natürlich von Radinfra die Rede. Gut, das zuindest die nächsten 3 Jahre die CSU/FW/FDP hier nicht so viel zu sagen hat.

    Aus Versehen, natürlich. Außerdem würde dir jeder bestätigen, dass man als Radfahrer auch mal absteigen und schieben kann - und bei Bedarf das Fahrrad über Hindernisse wuchten kann. Vor allem die Polizei - und ganz besonders die leeren Beifahrersitze.

    Also beides nein, kein Ausversehen und ich hätte das Fahrrad etwa auf Brusthöhe heben müssen und dann wärs mit dem Bierbauch wahrscheinlich knapp geworden.

    Tatsächlich gehört die Ansprache von dem jungen Mann zu den wenigen Malen, wo ich überlege, die Zeit zu investieren und das bei der Polizei bekannt zu machen.

    Bin jetzt nicht knapp vor ihm reingefahren oder so, es ging nur darum, dass er vielleicht 3-4 Sekunden Zeit verloren hat, er hätte zwar nicht dürfen, hat aber trotzdem zügig überholt.

    In das Thema Fliegerhorst bin ich noch nicht eingestiegen. Bei Mobilitätskonzept 2018/19 kam aber eindeutig raus, dass der FH ein MIV-armes Quartier werden soll. Wahrscheinlich hat dann die Verwaltung das erst mal so verwurschtelt.

    Also zumindest wenn die Pläne dann mal durch den Stadtrat sind, sind die Bemerkungen schon ernst gemeint.


    So weit ist es aber beim Fliegerhorst noch lange nicht. Da kommt noch Bürgerbeteiligung, Diskussion in den Fachausschüssen, Diskussion im Stadtrat, .....

    Völlig ohne Demo, wurde mir gestern aus dem Autofenster mitgeteilt, dass ich das nächste Mal überfahren werde.

    So direkt, ohne größeren Austausch von Freundlichkeiten, war es das erste Mal.

    Ausgangspunkt: Ich bin in einer Baustelle auf der Fahrbahn gefahren, der mit Bauabsperrungen abgetrennte [Zeichen 240] war durch einen Betonklotz der Behelfsfußgängerampel physikalisch nicht mit meinem Rad zu befahren, da ich noch zu ungeübt bin im beamen.

    Dieses "Vorbeidrücken" ist kein Bug, sondern Feature der Leitlinie.

    Das Feature wurde aber mit der Einführung des 1,5m Überholabstands abgeschafft. Vielleicht unabsichtlich.

    Bemerkenswert ist im Kontext dieses Threads auch, dass die BASt bei der Schutzstreifen-Untersuchung im Zuge der Verkehrsbeobachtung ermittelt hat, dass Radfahrer mit Schutzstreifen im Mittel knapp 20 cm *mehr* (!) Abstand zu Längsparkern halten als ohne, und dass sie mit Schutzstreifen auch deutlich weniger auf dem gefährlichen Gehweg rumeiern als ohne.

    Das trifft sicher für einige Radler zu, aber für viele eben auch nicht.

    Und wenn ich durch ausreichend Abstand halten die homöopatische Sicherheitserhöhung eines eingefärbten Schutzstreifens in eine 100% Sicherheit vor Dooring wandeln kann, dann mach ich das einfach.

    Thomas hat schon recht, normerweise ist das äußerste der Spiegel, wenn sich die Tür öffnet, dann ist der Drehpunkt der Tür etwas in die Karrosserie versetzt, eine 1,3m lange Tür dürfte also bei maximalem Öffnungswinkel von 60-70° dann etwa 1m in die Fahrbahn ragen.

    Andererseits ist es kleinkarierte Hühnerkacke, ich scann doch nicht die ganze Zeit, welches Auto, mit welcher Variante an Türen und Sonderaustattung parkt, und eier dann in Zickzack die Straße entlang am Optimum.

    Sondern ich wähle einen praxisgerechten Abstand, der zwischen 1,2 - 1,5m liegt und den halte ich.

    Für Bierchen bin ich jederzeit offen und Robert & Chris auch. Ich hätte noch en Flo an der Hand, der ist auch fleißiger Radlpendler,

    hat aber schon ganz schön geschreckt geschaut bei der Sternfahrt über die Teilnehmer. Da ei kennt er mich.

    Alf würde sich vielleicht auch mal treffen

    Können ja einen Mini-Stammtisch aufmachen

    1. Bin ich (noch) kein Funktionär, -> das wolltest doch eigentlich Du machen?

    Und Du täuscht Du Dich. Habe mit Heinz drüber gesprochen, ob er Probleme sieht wegen der St2054 vor deiner Tür und einer privaten Klage des offiziellen Vertreters des VCD in FFB. Und nein, hat er nicht, er war dem Argument, das ich der Stadt versuche zu helfen, rechtssichere Anordnungen zu treffen, sehr aufgeschlossen.

    Langsame, also Kinder und die Weißschopffraktion müssen bei solchen Veranstaltungen nach vorne.

    Die schnellen nach hinten.

    Haben dieses Jahr bei der Sternfahrt beim Halt in Germering auch getauscht, dass die Kleinen ganz vorne fahren durften.

    Ansonsten wird das halt gerade auch in den Medien gehypt, Autofahrer, die es den Klima-Klebern zeigen, rumschubsen, ...

    Das es nicht ok ist kommt außerhalb der Klimabubble glaube ich nicht so an.

    Dazu kommt das Autofahrer gerade das Gefühl haben, ihnen wird was weggenommen. Was ja auch nicht ganz unrichtig ist.

    Also Jungs, ob jetzt Schreckreaktion weil Tür aufgeht, oder von Tür geschubst, ist doch egal.

    Deswegen versuche ich ausreichend Abstand zu halten, damit ich nicht davon abhängig bin, immer optimal zu reagieren und auch nicht darauf, das der KFZ-Lenker hinter oder neben mir genauso gut aufpasst.

    Ob da irgend jemand Linien auf den Teer gepinselt hat, ist mir dann ehrlich wurscht. Wenn das nicht reicht, was bei uns praktisch zu 100% bei Schmutzstreifen bei Längsparkern gilt, und zu 70% bei Radfahrstreifen, dann fahr ich halt außerhalb.

    Ich fahr auch nicht auf 60cm breiten "Radwegen" rechts an parkenden Fahrzeugen vorbei.

    Bei den Alleinunfällen dürfte häufig Infrastruktur eine gar nicht so geringe Rolle spielen.

    Tödliche Unfälle beim Downhill & Trailfahren gibts, aber ob die überhaupt zu den Verkehrstoten gezählt werden?

    Zumindest im Unfallatlas für 20 ist nichts zu finden, da hats leider einen bei der Gegenpoint derbröselt und kurz später ist dann noch einer gestürzt.

    Beides nicht eingetragen. Und am Samerberg ist auch nix eingetragen, imho ist das Hobbyunfall ohne Verkehrsbezug.

    Kenne 3 x S-Pedelec-Fahrer und alle drei finden es blöd, dass sie nicht auch Fahrrad-Wege benutzen dürfen bei Bedarf.

    Alle drei wären aber auch einverstanden, wenn sie auf Radinfra nur mit 25km/h fahren dürften.

    Einer ist auch deswegen wieder hauptsächlich mit dem Gravel in die Arbeit nach München unterwegs, weil er sagt in der Stadt ist S-Pedelec Unsinn.

    Führt das in Bayern an einer Bundesstraße nicht zu [Zeichen 239] am Gehweg und [Zeichen 254] an der Fahrbahn?

    Da bist Du im Irrtum. Auf den meisten Bundesstraßen in Bayern ist radln erlaubt. Es gibt Abschnitte, die Kraftfahrstraßen sind, aber so viele sind das nicht.

    Es ist sogar eher andersrum: die allermeisten Radwege an Bundesstraßen sind eigenständige, und vor allem untergeordnete, Wege, und es spricht überhaupt nichts dagegen auf den Bundesstraßen zu radln, wenn man denn will.

    Bei uns im LK ist die B2 imho nirgendwo Kraftfahrstraße, die B471 etwa 20%.

    Ich ziel nur darauf ab, jetzt Klagen ja Radfahrer und sind die Bösen, weil sie nicht mit den Fußgängern auf dem Gehweg verweilen wollen, dafür müssten sie sich ja nur etwas zusammenreißen und langsam machen.

    Aber für die Fußgänger-Perspektive würden die Leute vielleicht mehr Verständnis aufbringen, schließlich werden die in ihrem Territorium gefährdet und belästigt.