Beiträge von Gerhart

    hatten wir diesen Absperrbügel schon so weit herumgebogen vorgefunden oder war das ein Beispielfoto, wie weit man das Ding drehen könnte?

    Ne, so war das nicht :)

    Man hatte dort, wenn man in Blickrichtung rechts auf dem Gehweg unterwegs war, in ein offenes + scharfkantiges Rohr reingeguckt. Ein Unfall und etwas Pech dazu und man hätte sich am Rohr aufspießen können.


    anderthalb Wochen gedauert hat, bis diese defekten Absperrbügel entfernt wurden. Klar, sowas geht vielleicht nicht von heute auf morgen

    Wieso nicht? Ruft die Polizei die Feuerwehr oder das THW an "Kollegen, bringt mal bitte ne Akku-Flex vorbei" und dann sind die DInger nach ner halben Stunde weg.

    Ich bin dann also am Sonntag Abend mit dem Stadtrad zum Bahnhof gefahren. Ganze Menge Chaos, Gleis von anderem Zug blockiert, deshalb mein Nachtzug 10 Minuten später und noch nen Gleiswechsel. Bahn halt.
    Fahrt verlief dann aber unauffällig.
    Meine Kabine sah so aus:  

    Also 3er-Kabine mit Einzelbelegung. Gab nichtmal einen Tisch. Klopapier konnte ich mir selbst nachlegen, da ich in weiser Voraussicht meinen Vierkantschlüssel mitgenommen hatte.
    Die paar Minuten die ich geschlafen hatte, hatte ich geträumt, ich würde mit nem Nachtzug fahren.
    Frühstück war ok, Dusche hat funktioniert (aber sehr eng). Die Weiterfahrt ab Augsburg war wegen zwei Zugausfällen auch noch etwas abenteuerlich. Insgesamt war ich über 14 Stunden von Tür zu Tür unterwegs.
    Aufgrund Schlafmangel auf der Arbeit nichts auf die Reihe bekommen.
    Und um wieder zum Fahrrad zu kommen: Ich bin mit dem Fahrrad von der Arbeit zum Hotel gefahren.

    Interessante Erfahrung dennoch, aber wohl nicht wieder.

    "Der Bremsweg ist wegen der hohen Masse länger"
    Ein normales Fahrrad wiegt mit mir als Fahrer ca. 95kg, ein Pedelec vielleicht 105. Also 10% lassen sich damit erklären. Der genannte Faktor 3 irgendwie nicht.

    Der Faktor kommt durch die Geschwindigkeit. Herkömmliche Radfahrer fahren maximal 15 km/h, alles darüber ist ohne Motor physikalisch unmöglich.

    [Zeichen 240] bedeutet wohl, dass man zuwenig Platz für [Zeichen 241-30] hatte.
    Trotzdem denke ich, dass das [Zeichen 240] weg muss. Für die Sicherheit der Fußgänger. Radfahrer müssen sich dann halt eine Parallelstrecke suchen oder mit Schritttempo fahren oder sich in den KFZ-Stau stellen.
    Vielleicht wird dann die Straße mal umgebaut, um den Radverkehr zu fördern. Oder es wird parallel ein Radweg durch's Grüne gebaut.

    Das größte Problem was ich sehe sind juristische Probleme.
    Man legt ein Wiki an und die Leute werden dann urheberrechtlich geschützte Texte, z. B. aus dem Kettler, reinkopieren. Der wird das nicht witzig finden und abmahnen. Das macht Arbeit und kostet viel Geld.

    Technisch ist das alles nicht so schwierig.

    Und sogar der Weinhändler, der vorher viel Alarm geschlagen hat, ist zufrieden mit dem Ergebnis:

    Nun müssen sich nur noch die lieben Kraftparker daran gewöhnen, dass man auf Schutzstreifen nicht parken darf.

    Ich denke nicht, dass es ein Anrecht gibt. Aber das müsste im Zweifel ein höchstes Gericht beurteilen.
    Die praktischen Auswirkungen wären einfach katastrophal. Es würde der Platz für die existierenden Autos fehlen. Wohin damit?
    * Falschparken und entsprechende Kontrollen? Dann haben wir spätestens nach paar Wochen, wenn die Bußgeldstellen die ersten Massen bewältigt haben, wütende Mobs auf den Straßen.
    * Verkaufen? Will doch keiner so viele kaufen, das wäre dann ein 95%iger Wertverfall. Und wir hätten wütende Mobs auf den Straßen.
    * Verschrotten? So viele Schrottpressen haben wir gar nicht. Achja, und Mobs.
    * Private Parkplätze nutzen? Haben wir nicht so viele, und niemand will 5km bis zum nächsten Parkplatz laufen. Da bildet man lieber einen Mob.

    Es gab ja bei Projekten wie am WIesendamm schon wütende Mobs, wenn auch eher in den Lokalausschüssen. Und da ging es nur um paar Dutzend Parkplätze.

    Sowas muss schon längerfristig und schleichend gemacht werden. Parkgebühren einführen + erhöhen, Parkraum umnutzen.

    Eine Gebührenpflicht für einen solchen Parkplatz hingegen ist relativ einfach durchzusetzen, diese Gebühren allmählich, dafür aber kontinuierlich zu steigern, ist ebenfalls möglich.

    Das ist wohl ein sinnvolles Mittel. Parken im Hamburger Univiertel soll grundsätzlich kostenpflichtig werden, Anwohner zahlen 2.53€ im Monat und dürfen dafür parken soviel wie wollen. Wenn das zu kürzerer Parkplatzsuche führt, dürften die Widerstände der Anwohner gering sein, hoffe ich.
    Nun muss man die Gebühren nur noch langsam anheben und gleichzeitig Parkraum besseren Nutzungen zuführen.
    Die Gebühren sollten am Ende halbwegs kostendeckend sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass 2.53€ pro Monat die Bau- und Unterhaltskosten auch nur annähernd deckt.