Beiträge von Gerhart

    Gerade mal den aktuellen Bußgeldkatalog geladen.

    Ich sehe diesbezüglich nichts neues.
    Auf Radfahrstreifen dürften die TBNR mit "Zeichen 237" gelten, siehe Tabelle 741033.

    Ich mutmaße, dass die Hamburger Spezialität demnächst wegfallen wird, indem die Schilder aufgestellt werden. Inzwischen ist das ohne große Prüfung und Gefahr von Rechtsmitteln möglich. Also erstmal jahrelang bauliche Fakten schaffen und sobald die Rechtslage es zulässt, Anordnungen machen.

    Ich weiß nicht wo du deine Zahlen genau hernimmst.

    Ich nehme die Tabelle 3.1.2.
    Betrachte nur die Unfälle mit 2 Beteiligten VT, innerhalb + außerhalb geschlossener Ortschaften.
    Das sind die Seiten 100, 101, 102, ausgenommen "Alleinunfälle".

    Wichtig sind die Spalten "Personenkraftwagen" und "Fahrrad". Zeilen sind jeweils wichtig die "Vom zweiten Beteiligten .. Getötete".

    Ich komme damit auf 641 Fremdtötungen durch PKW-Fahrer (Darunter 56 Radfahrer, 204 Fußgänger) und 12 Fremdtötungen durch Radfahrer (5 Radfahrer, 7 Fußgänger).

    84 Radfahrer sind bei Alleinunfällen gestorben (Seite 100 ganz oben), 127 durch andere VT getötet (Zeile "Radfahrer", 2. Beteiligter, ganz rechts). 152 hatten bei Unfällen mit anderen VT die Schuld an ihrem Tod (Spalte Radfahrer, alle Zeilen 1. Beteiligter addiert), die meisten bei PKW (100).
    Damit kommt man auch fast auf die 383 toten Radfahrer insgesamt (Seite 183 oben Mitte).

    Also PKWs haben 641 Unschuldige getötet, Radfahrer 12.
    In einem PKW sitzen meines Wissens 1.3 Menschen. PKW sind also 58 Einheiten gefahren, Radfahrer 3. Also knapp 20x so viel. Getötet haben sie aber 53x so viele.
    Das heißt nach Personenkilometern ist das Fahrrad um den Faktor 2.7 weniger tödlich als der PKW für Unschuldige.

    Wenn man nun Zeitungsmeldungen ließt wie "Fußgänger trat unvermittelt zwischen Parkzeugen hervor auf die Fahrbahn, PKW konnte nicht mehr bremsen, Fußgänger leider tot", dann ist der Fußgänger de jure häufig Schuld an dem Unfall. Der PKW hat ja schließlich Vorfahrt, Regelverstöße durch den PKW-Fahrer lassen sich oft nicht nachweisen.
    Würde das PKW-Tempo innerorts reduziert werden und Sichtbeziehungen verbessert, würden auch deutlich weniger hauptschuldige Radfahrer und Fußgänger beim Unfall mit PKW getötet werden.
    Das ganze Bild ist also durch die Rechtslage massiv verzerrt.

    Ist der Quellcode von zwei Webseiten.
    Die URLs stehen im Betreff dieses Topics:
    stvo.tips und stvzo.tips
    Registriert sind die Domains, aber man kriegt nur eine Baustellenseite.
    https geht auch nicht.

    Sinn und Zweck des Ganzen ist, Änderungen an der StVO und StVZO im Laufe der Zeit graphisch darzustellen.

    Die Blöd weiß es am genausten:
    Autofahrerin wollte nach links in die Franzosenkoppel abbiegen, Radfahrer fuhr auf dem linken Radweg in Richtung Süden.
    Dass der Radfahrer auf dem linken Radweg unterwegs war schreibt auch die MoPo.

    Ich mutmaße: Autofahrerin war zu schnell unterwegs und wollte sehr zügig abbiegen. Kurzer Blick nach links: kommt nichts. Kurzer Blick auf die rechte Fahrbahn: kommt nichts. Ist dann ohne Bremsen abgebogen.

    Überschrift und Text von der Blöd nennt den Radfahrer als Hauptschuldigen an seinem eigenen Tod.
    Dabei ist die StVO klar: Radfahrer hatte Vorfahrt. Die Autofahrerin hat diese Missachtet.

    Wohnungstür (3.17 Uhr) bis Notre-Dame (10.20 Uhr)

    Erstmal Direktflug nehmen, kostet scheinbar auch nicht die Welt (170€ p.P. hin+zurück).
    Der Flug geht um 06:05, es reicht vollkommen wenn du um 04:00 losfährst.
    07:40 bist du CDG, ca. 09:30 Notre-Dame. So ich das Bahnsystem richtig verstanden habe, was ich nicht habe.
    Macht dann nicht 7 Stunden, sondern nur 5½h.

    Und Bahn dauert wenn ich's richtig sehe mindestens 9½h. Also 4 Stunden Zeit gespart. Aber trotzdem noch so früh aus dem Bett, dass der Tag keinen Spaß bringt.
    Alternative: Spätflug, am Zielort eine Nacht länger schlafen, morgens perfekt ausgeschlafen sein. Aber das kostet natürlich eine Übernachtung mehr.

    Wenn man im Nachtzug schlafen kann, klingt das aber nach einer sinnvollen Alternative.

    Und wieder wird ein Stück Infrastruktur aufgegeben. Ich meine, Fliegen ist toll. Aber nicht toll für die Umwelt.

    Flixbus halte ich für ein Riesenproblem. Die gehen mit Kampfpreisen los und ziehen damit Geld von der Bahn ab, die dann kaputtgespart wird und irgendwann ganz verschwindet. Und was machen dann die Leute, die kein Bock auf Bus haben? Autofahren.

    das Pedal

    Für meine Ohren klingt die feminine Form "die Pedale" im Singular auch richtig. Ist für mich eine gelungene Genderung.

    Die linke/rechte Pedale, die Gas/Brems-Pedale. Ja, warum denn nicht?
    Plural sind es dann "die Pedalen".

    In der Deutschen Sprache gibt es kaum etwas, das so unlogisch ist wie das Genus von Substantiven. Auch hier sollte man es halten wie mit anderen menschlichen Gesetzen und Regeln: Nicht all zu grob gegen sie verstoßen, sie als grobe Richtschnur nutzen. Aber man muss sie auch brechen und weiterentwickeln dürfen.

    Naja, es muss ja nun nicht jeder mit dem Auto bis in die Stadt fahren. Man kann ja auch das Auto nehmen um zum Zug, zur S-Bahn oder U-Bahn zu fahren und dann mit diesem/dieser weiter. Ein Jobticket soll es im HVV ja auch geben. Klar, nicht alle Strecken lassen sich damit gut abdecken, aber ich habe den Eindruck, dass viele das nicht einmal in Betracht ziehen und das Auto als alternativlos darstellen.

    Ich hatte es selbst schon. 20km zum Job, durch die Stadt. Mit dem Auto dauert's ca. 20-30 Minuten (viel Autobahn, außerhalb Rush Hour), das ist ganz OK. Das habe ich als alternativlos empfunden, umziehen wollte ich auch nicht.
    ÖPNV braucht über 2 Stunden pro Strecke. Fahrrad hatte ich auch keinen Bock drauf, kein ordentliches Rad und Helmpflicht.

    Aber in Hamburg mit dem Auto? Kann ich mir im Moment überhaupt nicht vorstellen.