Beiträge von Yeti

    Bin mal gespannt, wie sie die Beschilderung "verbessern" und ob sie wirklich so weit gehen, das Radfahren dort komplett verbieten zu wollen. Ich traue denen mittlerweile alles zu, aber gegen eine solche Maßnahme würde ich wohl umgehend vor das Verwaltungsgericht ziehen.

    Im Prinzip reicht es aus, Fußgänger auf die Sperrung des Gehweges hinter der nächsten Kurve hinzuweisen und vorzuschlagen, an der Ampel die Straßenseite zu wechseln, sowie das Z241 abzudecken, weil der benutzungspflichtige Weg nunmal unbenutzbar ist. Aber das widerspräche ja der Hauptaufgabe der Stader StVB, Radfahrer um jeden Preis von der Fahrbahn fern zu halten.

    Ich habe am Montag doch noch eine Mail an den MA der StVB geschrieben und auf die unsinnigen Baustellenbeschilderungen hingewiesen.

    Hierzu Lustige Schilder erhielt ich folgende Antwort.

    Mit der Beschilderung, die "nicht ganz richtig gelaufen" ist, meinte er die hier: Lustige Schilder

    Beim Salztor soll die Aufgabe der Radverkehrsführung an der Baustelle also dadurch "gelöst" werden, dass Radfahrer zu Fußgängern werden.

    Auf meine Frage, worin genau die besondere Gefährdungslage gesehen wird und welche Maßnahmen ergriffen wurden, um die Gefährdung zu reduzieren (z.B. Tempolimit), habe ich keine Antwort mehr erhalten.

    Ich habe ihm dann diesen Link geschickt: http://bernd.sluka.de/Radfahren/absteigen.html

    Ich sehe an deiner Beschreibung mal das Positive: Da hat sich immerhin jemand Gedanken gemacht. Mit diesen Gedanken muss man nicht einverstanden sein, aber es ist damit schon 100% besser als im Hamburger Umland. Dort macht man sich nämlich überhaupt keine Gedanken und einige der gezeigten temporären Baustellenlösungen finde ich besser als das, was bei mir zuhause der Dauerzustand ist.

    Der Vorteil in Stade ist, dass hier weniger Autoverkehr ist als auf der Kieler Straße und es leichter fällt, den ganzen Mumpitz einfach zu ignorieren.

    Transporter-Fahrer im Blindflug durch Himmelpforten im Landkreis Stade: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/594614011674

    Zitat

    Zu der Zeit war ein 31-jähriger Fahrer eines Ford-Transit mit seinem Transporter auf der Bahnhofstraße in Richtung Ortsausgang unterwegs. Dabei übersah der Fordfahrer offenbar einen in Höhe der Haus-Nr. 42 ordnungsgemäß am rechten Straßenrand geparkten Honda Accord und fuhr ungebremst auf diesen auf.

    Der PKW wurde durch die Wucht des Aufpralls zunächst über die Fahrbahn und dann auf den rechten Geh- und Radweg geschleudert.

    Auf dem Radweg war zur gleichen Zeit eine 84-jährige Radfahrerin aus Himmelpforten unterwegs. Sie wurde von dem Honda erfasst, über das Auto geschleudert und blieb schließlich schwer verletzt auf der Fahrbahn liegen.

    Hier hat es auch ewig gedauert, bis nach meinem Hinweis die Signalgeber angepasst wurden. Und manchmal findet man immer noch Stellen, wo es verpennt wurde.

    Das Gegenteil davon gibt es aber auch: Ein Fahrradsymbol an einer Ampel, wo man als Radfahrer auf der gegenüberliegenden Seite nur entweder auf dem Gehweg nach links oder als Geisterfahrer nach rechts fahren kann (sorry für die schlechte Qualität wegen Gegenlicht).

    Zum Glück wissen die meisten Radfahrer nicht, dass für sie die Fahrbahnampel gilt, wenn kein eigener Signalgeber für Radfahrer vorhanden ist.

    Freies Linksabbiegen mit Grünpfeil, aber als Radfahrer dürfte man auf dem linksseitig benutzungspflichtigen Weg über die Kreuzung fahren, weil es dort nur zwei rote Fußgängersymbole gibt und die Fahrbahnampel geradeaus grün zeigt.

    Oder gilt der Geradeauspfeil nicht für den linksseitigen Radweg, weil er über der Fahrspur angeordnet ist und dann nur für diese gilt? Dann gibt es überhaupt keinen gültigen Signalgeber für Radfahrer und man darf fahren, wann man will (wenn frei ist). Würde dann gegenüber den Linksabbiegern noch §9 (3) gelten?

    OK, theoretische Frage. Hier wurde wieder versäumt, den Signalgeber umzurüsten und anstelle von zwei Fußgängersymbolen gehört dort auch ein Radfahr-Symbol hin.

    Alles klar...

    Hier gilt vorher [Zeichen 240]. Eine schlechtere Stelle, sich in den Fahrbahnverkehr einzufädeln, gibt es nicht und selbst wenn man der Aufforderung abzusteigen nachkommen wollte, müsste man sein Fahrrad vor der Umlaufsperre zurück lassen. Man möchte wohl, dass Radfahrer hier ihr Fahrrad auf die andere Straßenseite schieben und dort als Geisterfahrer weiterfahren.

    Die Ignoranz oder Inkompetenz der Stader Verkehrsbehörde (ich weiß nicht, was ich schlimmer fände) macht mich nur noch wütend.

    Ja, das stimmt. Es ist ein Testballon und urlaubsbedingt haben wir uns für diesen Montag entschieden. Wir werden uns überlegen, künftig einen regelmäßigen Termin zu etablieren, den man sich besser merken kann, z.B. am ersten Freitag im Monat. Wobei das parallel zur CM Norderstedt ist und wir anfangs sicherlich noch Starthilfe aus Hamburg und Harburg benötigen. Da wollten wir beim ersten Versuch keine Terminkollisionen.

    Wir wollen es mal mit einer Critical Mass versuchen und freuen uns auf Unterstützung aus der Region.

    Ungewöhnlicher Montagstermin, aber wir möchten nicht zeitgleich mit der CM Hamburg, Harburg oder Norderstedt fahren.

    Treffpunkt 19:00 Uhr am Bahnhof Stade, erreichbar mit der S3 um 18:08 Uhr ab HH Hauptbahnhof, Ankunft Stade 19:09 Uhr.

    Benutzungspflicht auf Schutzstreifen ist Quatsch. Ist die Einbahnstraße wenigstens für Radfahrer in Gegenrichtung freigegeben? Warum gibt es den Schutzstreifen? Oder ist die Einbahn-Richtung entgegen der Bildrichtung und der Schutzstreifen ist für Radfahrer entgegen der Einbahnrichtung vorgesehen?

    Als Autofahrer muss man sich auch nicht rechtfertigen, ob man damit zur Arbeit, zum Einkaufen, ins Kino oder nur zum Vergnügen fährt. Ein Autoproll, der nur aus Jux um den Block fährt, um mit seinem Geltungstriebwagen gesehen zu werden, ist immer noch wichtiger als ein Fußgänger oder Radfahrer auf dem Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen.

    Wenn ein Modellflugzeug eine Gefahr für ein AKW darstellen sollte, ist es höchste Zeit, Angst zu bekommen. Natürlich ist es verboten, mit egal was irgendwo gegen zu fliegen. Ich habe sogar dafür Verständnis, dass es nicht erlaubt ist, mit Drohnen oder Modellflugzeugen direkt über ein AKW-Gelände zu fliegen. Wer aber wirklich was Böses im Sinn hat, wird sich nicht von Flugverboten abhalten lassen.