Bevor wir hier den Strang ganz sprengen: Bezweifle es weiter ohne jedes Fundament und spekuliere wild herum ohne jeden Faktenbezug, gib mich hier bitteschön wie @Nathanael nicht inhaltlich falsch wieder und lies den Vortrag der o. g. Expertin, die als die Koryphäe im Bereich "Cognition and Gender" gilt, und bring dich auf den Stand der Forschung! Wer aber nicht willens ist, sich mit den aktuellen Forschungsergebnissen auseinanderzusetzen und gleich "Sexismus, Sexismus" in den Raum ruft, ist für mich kein adäquater Gesprächspartner.
Nirgend habe ich geschrieben, Frauen könnten das nicht lernen, seien blöd oder Ähnliches. Dass in wenigen Zeilen keine wissenschaftliche Expertise möglich ist, sollte klar sein. Es ging im Post darum, wie grundsätzlich verkehrssicher manövriert werden kann, und ja: Da ist es im Zweifel besser, auf die Richtung optisch zu verweisen durch Zeigen (Deixis) oder das Benennen eines Objekts in die zu fahrende Richtung. Aber für mich ist hier jetzt Schluss, denn wenn mich eines aufregt, ist es "Herum-zu-Vermuten", ohne einmal einschlägige Forschungsergebnisse zu kennen, geschweige denn sie überhaupt (gründlich) gelesen zu haben!
Tut mir leid, @Malte, dass das hier so OT wurde, aber derartige Anwürfe mag ich nicht so im Raum stehen lassen, haben für mich gar die Tendenz zur Verleumdung. Mir wäre es am liebsten, wenn das OT hier gelöscht würde.
Muss aber auch nicht sein, danke dir!
Beiträge von cubernaut
-
-
@Nathanael Und wie sehr du meinen Post verdreht hast, ist dir aber schon bewusst? Ich werde darauf aber nicht weiter eingehen, ahnte ich schon beim Schreiben, dass von irgendwoher dieser nicht fundierte Vorwurf kommen würde. Tut mir dennoch leid, dass du offensichtlich dadurch verletzt bist.
Lustig war es im Übrigen nicht gemeint, sondern ganz ernst.Sollte dich das Thema wirklich interessieren, machst du dich in den einschlägigen wissenschaftlichen Zeitschriften gern kundig. Danach wirst du deinen Vorwurf evtl. nochmals überdenken.
Edit: Dass die räumlich-kognitiven Fähigkeiten nach unterschiedlichen Studien sogar an den Spiegel der weiblichen Sexualhormone gekoppelt sind, wage ich da ja kaum hinzuzufügen.
Dazu gibt es mehrere wissenschaftliche Publikationen.
Ich verlinke hier nur eine, den Vortrag einer Expertin (sic!) auf diesem Gebiet und gleichzeitig Präsidentin des Weltärztinnenbundes (!) sowie Koryphäe im Forschungsbereich "Cognition and Gender". Vielleicht konfrontierst du dann besser diese mit deinem Sexismusvorwurf. E-Mail ist in der Präsentation mit angegeben.
-
@Nathanael Wenn du mich kennen würdest, lachtest du über deinen Anwurf. Es gibt wohl kaum einen Mann in deiner Umgebung, der sich derart viel mit Genderthemen auch wissenschaftlich beschäftigt hat.
Nein, das ist nicht sexistisch, sondern spiegelt den wissenschaftlichen Stand der Dinge in Neurologie und Psychologie wider.
-
Ist nicht diskriminierend gemeint: Bei Kindern und Frauen Gegenstand angeben: "Fahre dahin, wo deine Klingel ist." "Fahr nach dahinten , wo der Eismann ist." usw.
Meine Tochter fährt Rad, seit sie 3 ist, wird bald 6. So hat es bis jetzt ohne gefährliche Situationen geklappt. Im Park kann man dann gefahrlos "rechts" und "links" üben.
Mit meiner Frau im Auto nur mit Deixis, wenn ich sichergehen will.
-
-
@Chrik Nur eine Kleinigkeit (Zahlendreher?), aber ein ganzes Rad kostet sogar nur 134 EUR.
-
Ah, hier ist das Ergebnis der Anfrage: Drucksache 21/10270
Da wurde aber schnell geliefert! Chapeau für eine derart zügige und sachliche Antwort auf eine derart aufgedunsene und demagogisch-suggestive "Kleine Anfrage"!
-
-
Und ich träume davon, mit dem Lastenrad evtl. einmal ... Asche auf mein Haupt.
Schade, dass die Kombi Rad und Bahn so pardon: beschissen ist. Das führt dazu, dass ich für längere Strecken dann eben doch mit dem Auto fahre und mir vor Ort etwas miete. Dann schleppe ich nicht den Plunder für 2 Erwachsene und 2 Lütte mit und versuche noch, irgendwie den ganzen Kram irgendwo hinzuhieven -- mit Knochen, die auch nicht jünger werden -- um dann auch noch deutlich mehr zu bezahlen. Schade! -
Das verstehe ich nicht. Die Brücke ist doch nicht gesperrt für Radfahrer und Fußgänger. Und in dem Bereich, den sie benutzen dürfen, werden sie nicht potenziell erschlagen? Das lässt sich so genau berechnen?
Und warum sagt das keiner der interviewten Experten? Oder sind die diesbezüglichen Antworten nicht gesendet worden? Dann müsste man extra3 tatsächlich unterstellen, um des satirischen Effektes willen Tatsachen zu verdrehen (was ich nicht ausschließen will).
Und wenn das tatsächlich der Grund der Teilabsperrung wäre, warum denkt man nun über ein Zählsystem nach? Damit nur eine klar definierte Anzahl potenziell erschlagen wird?
Tut mir leid: Entweder sehe ich den Wald usw. nicht oder hier hakt es logisch an allen Ecken und Enden. -
@Gerhart Zur Abendshow: Ich teile deine Einschätzung mit einer Ausnahme: Das ist ein alter Porsche 924, der kostet im Vergleich zu einem heutigen Durchschnittswagen kaum noch etwas.
Ich fürchte zudem, dass die Erscheinung und ihr Auftreten eher beim Zuschauer gepunktet haben als die ihres Gesprächspartners - was schade ist, denn ich stimme mit seiner Beurteilung der Lage überein.
-
Freilich äußerte ich mein Anliegen in anderem Kontext nicht so.
Habe aber auch nicht vor, Presseerklärungen abzugeben.
-
Es ist das Eine, sich hier in Ruhe ein Bild anzusehen, das Andere, im Auto im fließenden Verkehr zu fahren.
Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass man einen Wagen der Polizei eher als einen Polizisten sieht - Warnweste hin oder her.Das ist ja eine der schönen Dinge unter vielen beim Radfahren: Man sieht mehr.
-
Ich vermute schon, dass man die Wagen so als Kfz-Führer später erkennt.
Im Übrigen ist es den meisten Polizisten meiner Erfahrung nach aber sch***egal, ob sie Rad- oder Fußweg zustellen ... -
Vielleicht war mein Beitrag missverständlich: Ich schrieb doch gerade, dass Tempo 30 die Fahrtdauaer mMn eben nicht wesentlich verlängert wird.
Dass Autofahren in den Städten unakttraktiv gemacht gehört, bleibt dessen ungeachtet bestehen, aber das wird eben nicht durch Tempro 30 geschehen -- da sind wir ja einer Meinung --, sondern durch eine Infrastruktur, die Radfahrende und ÖPNV-Nutzer_innen bevorzugt. Parkflächen gehören reduziert und umgewidmet, Parkgebühren drastisch erhöht. Falschparker_innen gehören abgeschleppt (merke gerade, wie falsch und lustig die Formulierung eigebtlich ist, lasse sie aber um des Amusements willen stehen) usw. -
Du sprichst mir aus der Seele!
-
Die größten Einsparpotentiale hast du damit doch total ignoriert, nämlich dann, wenn nicht mehr so viel Auto gefahren wird:
- Je langsamer Autofahren wird, desto attraktiver werden Mobilitäts-Alternativen (Fuß, Fahrrad, ÖPNV [1])
- Manche (unnötige) Wegstrecken werden ganz oder teilweise weggelassen, z.B. durch "Telearbeit"
- Die Arbeitswege werden mittelfristig kürzer
[1] Auch wenn der Bus dann auch nur maximal 30 km/h fahren darf: Je länger die Fahrt für alle dauert, desto weniger fallen die für den Bus zusätzlichen Wartezeiten an der Bushaltestelle ins Gewicht.
Ich erwarte nicht, dass die innerstädtischen Wegstrecken bei Tempo 30 wesentlich länger dauern werden.
Auto fahren in der Stadt muss umständlich, teuer und zeitraubend sein. Im Vergleich dazu das Radfahren bequem, günstig und schnell. Nein, ich werde jetzt nicht auf Kopenhagen verweisen ...
-
Es traut sich halt keiner, bei Tempo 30 im 5.Gang dahinzurollen!
Das ist möglich, aber praxisfern, da man ständig schalten muss und dadurch noch mehr verbraucht. Es sei denn, man hat die Straße für sich allein und muss nie bremsen und beschleunigen.
-
@Radschwarzfahrer
Tesla identifiziert deutlich weniger Radfahrer als solche als 40 Prozent!
Siehe meinen obigen Link in diesem Thread, den ich hier nochmals einfüge: -